Unsere goldenen Regeln im heilpädagogischen Alltag

Tiergestützte Intervention

Was mir persönlich wichtig ist, im heilpädagogischen Alltag mit Frida.

Ab und zu kommt Frida mit in die Einrichtung zum normalen Dienst. Auf den ersten Blick wirken die folgenden Regeln vielleicht starr und sehr einschränkend. Ich finde solche Regeln zeigen in gewisser Art und Weise Respekt für das Gegenüber. Die Klienten und Frida haben ein klares allgemeingültiges „Konzept“ – dies kann Sicherheit geben im Alltag. Natürlich gehen wir auch mal zusammen Leckerlis einkaufen oder übrig gebliebene Kartoffeln  bekommt Frida im Anschluss im Büro zu fressen. Aber ja, ich vertrete absolute die Meinung, dass meine Jungs klare Regeln und Struktur benötigen, um sich in einem geschützten Rahmen auszuprobieren und entwickeln können. Oftmals war es nämlich genau das, was in ihrem vorherigen Leben  gefehlt hat. Sicherheit und dadurch resultieren Geborgenheit. Die Jungs haben ein Recht darauf, auf einen stets wiederkehrenden Ablauf.

Frida im Schnee

Warum ich tiergestützt arbeite

Allgemein, Tiergestützte Intervention

Zunächst einmal muss ich mich vorstellen. Ich bin Maike 27 Jahre, Erzieherin und frisch gebackenen klinische Heilpädagogin. Ich arbeite seit über 5 Jahren in der stationären Jugendhilfe, die meiste Zeit davon in einem Internat mit angeschlossener Schule für männliche Jugendliche mit Störungen im sozial-emotionalen Bereich.
Großgeworden bin ich in einem kleinen Dorf am Rande des Sauerlandes, Tiere und besonders Hunde gehörten schon immer zu meinem Leben und waren im Alltag immer präsent und halfen mir durch so einige Lebensphasen.